Männerdomäne? Berufe haben kein Geschlecht

Die Firma OMEGA Solutions Software GmbH möchte mehr Frauen in den Bereich der Software-Entwicklung holen und bekommt dabei Unterstützung durch das kostenfeie Projekt „100 Prozent – Gleichstellung zahlt sich aus.“

 

Man kennt das: der Frauenanteil ist im Unternehmen eigentlich hoch, in bestimmten Bereichen (z.B. Technik/IT) allerdings kaum vorhanden. Unternehmen können hier aktiv gegensteuern und Frauen im Recruiting bewusster ansprechen. Das zahlt sich aus, denn diverse Teams bringen viele Vorteile mit sich. Mitunter steigern vielfältige Perspektiven die Innovationkraft und eröffnen neue Lösungswege. Für die steirische Firma OMEGA Solutions Software GmbH also ein absolutes Muss, denn bei der Entwicklung unternehmensorientierter Softwarelösungen u.a. in den Bereichen Bau, Entsorgung, Zeiterfassung und Lohnverrechnung sind innovative und lösungsorientierte Zugänge gefragt.

 

Im Bild: Geschäftsführer Daniel Sichart

Im Rahmen der 100 Prozent-Beratung werden Stellenbeschreibungen und Recruiting-Prozesse gleichstellungsfördernd gestaltet und sicher-gestellt, dass Frauen bewusster angesprochen werden. „Wir möchten den Frauenanteil im Bereich der Entwicklung erhöhen, da wir hier viel Potenzial sehen. Es bewerben sich aber nach wie vor überwiegend Männer, was sicherlich auch mit der Ausbildung zu tun hat, da die HTLs männlich dominiert sind. Um das auszugleichen, müssen wir Frauen im Recruiting gezielter ansprechen – dazu haben wir uns Expertise aus dem 100 Prozent-Projekt an Bord geholt“, erklärt Geschäftsführer Daniel Sichart.

 

Das Beratungsangebot wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Österreich sowie des Bundesministeriums für Arbeit finanziert. Unternehmen werden völlig kostenfrei bei der Gestaltung transparenter Entgeltsysteme und fairer Karrierechancen unterstützt. „OMEGA Solutions Software GmbH setzt wichtige Schritte für mehr unternehmerische Gleichstellung. Es ist schön, dass wir mit dem geförderten Angebot Unternehmen nachhaltig auf diesem Weg begleiten können“, freut sich fallführende Beraterin Gabriela Waltl.