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Walk your talk? Wie nachhaltig ist die bab?

Die bab berät Unternehmen seit vielen Jahren zu sozialen Nachhaltigkeitsthemen wie Chancengleichheit, Gesundheit, Mitgestaltung und betriebliche Vielfalt. Auch ökologische Nachhaltigkeit und Green HR sind Teil des Portfolios. Aber wie ernst nimmt die bab es eigentlich selbst mit diesen Themen? „Walk your talk“ – das Sprichwort passt hier wohl perfekt. Deshalb habe ich bei Renate Divitschek (Geschäftsführung) und Andrea Brodschneider (Führungskraft) nachgefragt.

Wie wichtig ist euch Nachhaltigkeit?

Renate: „Sehr wichtig – Nachhaltigkeit ist für uns ein strategisches Kernthema. Wir beraten nicht nur zu diesem Thema, wir übernehmen Verantwortung und haben Nachhaltigkeit im Unternehmen verankert. In unserer Unternehmensstrategie setzen wir seit jeher auf Maßnahmen wie Gesundheitsförderung, Förderung der Vereinbarkeit, smarte Arbeitsmodelle oder Führung in Teilzeit. Wir leben eine Vertrauenskultur und binden unsere Mitarbeitenden aktiv in die Entwicklung von Strategien und Umsetzung von Maßnahmen ein.“

Andrea: „Auch Ressourcenschonung und Energieeffizienz haben wir schon lange im Blick – vom papierlosen Büro bis hin zu Mülltrennung. Und seit letztem Jahr haben wir das Thema Nachhaltigkeit noch stärker verankert: mit einem eigenen Nachhaltigkeitsmanagement und künftig auch einer regelmäßigen Berichterstattung.“

Warum legt ihr einen Nachhaltigkeitsbericht?

Renate: „Weil wir unsere Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft bewusst wahrnehmen wollen, haben wir uns – auch ohne gesetzliche Vorgaben – dazu entschlossen, einen freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Wir wollen Vorbild sein. Das gelingt mit konkreten Zielen und Maßnahmen, die wir kritisch prüfen, weiterentwickeln und so sicherstellen, dass wir das Richtige mit Fokus und Zielorientierung tun. Das schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen.“

Andrea: „Uns ist es wichtig, uns an anerkannten Standards zu orientieren und somit eine vergleichbare Basis zu schaffen. Der freiwillige Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS-Kriterien im Rahmen des VSME gibt uns dafür die passende Struktur, um in hoher Qualität zu berichten.

Welche Themen sind für euch als Beratungsunternehmen besonders relevant?

Andrea: „Unsere größten ökologischen Auswirkungen liegen bei Reisen, Energieverbrauch im Büro und unserer IT-Infrastruktur. Bei der sozialen Nachhaltigkeit geht es für uns um Mitarbeiter*innenentwicklung, Diversität, Chancengleichheit und eine zukunftsorientierte Arbeitskultur.“

 

Renate: „Ökonomisch wiederum ist es entscheidend, unsere Stabilität und Resilienz zu sichern. Und für uns ist es wichtig, alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – wirtschaftlich, ökologisch und sozial – auch in unserem Beratungsportfolio an unsere Kund*innen weiterzugeben.

Wie seid ihr konkret vorgegangen?

Renate (lacht): „Wir sind mittendrin! Aber wir haben schon viel geschafft: Ein Nachhaltigkeits-Steuerteam ins Leben gerufen, Botschafter*innen in den Standorten aufgebaut und Kolleg*innen geschult. Wir haben eine CO₂-Bilanz erstellt und sogenannte Carbon-Bubbles – also Emissions-Hotspots – identifiziert. Dazu nutzen wir auch Benchmarks und prüfen, wie wir bisherige Maßnahmen verstärken können.“

 

Andrea: „Parallel führen wir eine Wesentlichkeitsanalyse durch und beziehen dabei wichtige Stakeholder ein. Gerade entwickeln wir kurz-, mittel- und langfristige Ziele – etwa eine konsequentere Mobilitätsstrategie zur Reduktion von CO₂ oder die weitere Förderung von Diversität im Team.“

Und was bringt euch das jetzt konkret?

Renate: „Ganz klar: Wir übernehmen bewusst Verantwortung!“

 

Andrea: „Und wir kennen die Herausforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung aus erster Hand. Gerade für KMU ist das ein Lernprozess. Unsere Erfahrungen helfen uns, praktische Lösungen zu entwickeln, von denen auch unsere Kund*innen und Partner*innen profitieren.“

Vielen Dank für das Interview!

 

Und wie sehen Sie das?

Welche Themen sollten aus Ihrer Sicht in keinem Nachhaltigkeitsbericht fehlen?

Schreiben Sie uns: nachhaltigkeit@bab.at