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TEP Salzburg2013

Koordination des Territorialen Beschäftigungspaktes "Arbeit für Salzburg"

Der Territoriale Beschäftigungspakt (TEP) Salzburg war ein Zusammenschluss aller arbeitsmarktpolitisch relevanten Partner*innenorganisationen in Salzburg. Die Mitglieder des TEP Salzburg förderten und unterstützten die Erreichung der gemeinsam gesetzten Ziele über Maßnahmen und Projekte mit dem Ziel, die Arbeitsmarktpolitik effizienter und effektiver zu gestalten.

 

 

 

Projektumsetzung

 

Mit der Gesamtstrategie wurden im Wesentlichen folgende Hauptziele verfolgt:

  • Arbeitsplätze sichern und schaffen
  • benachteiligten Personengruppen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und
  • zu einer Hebung des Qualifikationsniveaus der Salzburger Arbeitnehmer*innen beitragen.

 

Den besonderen Rahmenbedingungen und Bedürfnissen der einzelnen Regionen des Bundeslandes Salzburg wurde durch die Einbindung der Regionalmanagements Rechnung getragen. Darüber hinaus wurden regionale Koordinationsstellen (reKos) eingerichtet, die den Transfer der Anliegen des TEP Salzburg in die Innergebirgsregionen und von diesen auf die Ebene des TEP zurück sicher stellten und punktgenaue Beschäftigungsprojekte initiierten.

 

 

 

Leistungen der bab Unternehmensberatung GmbH

 

  • Begleitung bei Planung und Abstimmung – Schnittstellenmanagement: Im Bereich Arbeitsmarkt und Beschäftigung sind sehr viele Institutionen tätig. Als TEP-Koordination unterstützten wir dabei, Verantwortungsbereiche und Schnittstellen zwischen den Beteiligten möglichst klar zu regeln und laufend zu optimieren. Der Kernprozess dafür war die Erarbeitung des Arbeitsprogramms, in welchem die Strategien, Themen- und Zielgruppenschwerpunkte sowie die daraus folgenden Aktivitäten festgeschrieben wurden. Das Arbeitsprogramm bildete die Grundlage für die Arbeit der Paktpartner*rinnen.

 

  • Unterstützung bei der Strategieentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen: Die Koordinationsstelle unterstützte im Hinblick auf die strategische Ausrichtung und begleitete die Planung und Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Das beinhaltete: Koordination der geplanten Maßnahmen, Schaffung bzw. Sicherstellung der notwendigen Strukturen für die Maßnahmenumsetzung und Unterstützung der Auftragnehmer*innen bei inhaltlichen und strukturellen Fragen in der Projektumsetzung.

 

  • Begleitung bei der Umsetzung der ESF Schwerpunkte 1, 2 und 3b: Die ESF-Schwerpunkte zur „Anpassungsfähigkeit der Arbeitnehmer*innen und der Unternehmen“ (SP1), „Bekämpfung von Arbeitslosigkeit“ (SP2) und „Integration arbeitsmarktferner Personen“ wurde in Österreich über die Territorialen Beschäftigungspakte umgesetzt. Die Koordination unterstützte den Programmstart, begleitete die Projekte während ihrer Umsetzung und schaffte den Transfer zum TEP.

 

  • Bilden einer Informationsdrehscheibe: Als TEP-Koordination fungierten wir als Informationsdrehscheibe zu beschäftigungsrelevanten Themen in Salzburg, aus den Bundesländern und von der Bundesebene. Wir unterstützten den TEP Salzburg durch gezieltes Informationsmanagement bei der Verknüpfung von Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit anderen Politikbereichen.

 

  • Sicherstellen der Berücksichtigung und Umsetzung von Gender Mainstreaming (GM): Die TEP-Koordination unterstützte die GM-Beauftragte des TEP mit umfassender Gender-Expertise. Auf diese Weise stellten wir sicher, dass GM bei allen Vorhaben des TEP Salzburg berücksichtigt wurde und Frauen und Männer im TEP Salzburg gleiche Teilhabechancen vorfanden.

 

 

 

Ergebnisse & Erfolge

 

Der TEP Salzburg hat in den Jahren 2007-2013

  • vor allem die Situation von arbeitsmarktfernen Personen verbessert, insbesondere von Jugendlichen und Frauen mit Migrationshintergrund.
  • vorwiegend „individualisierte Angebote“ (keine „Gießkanne“) zur Überwindung von Arbeitsmarktbarrieren bzw. von persönlichen Problemlagen umgesetzt.
  • ausschließlich Maßnahmen gesetzt, die ergänzend und abgestimmt zu den bestehenden Maßnahmen wirken. So konnten Doppelgleisigkeiten vermieden und Synergien genutzt werden.
  • an zentralen Herausforderungen des Salzburger Arbeitsmarktes angesetzt und neue Lösungswege beschritten, die treffsicher auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet wurden.
  • wichtige Begleitprojekte flankierend zur Umstellung von Sozialhilfe auf die Mindestsicherung (Stichworte: Aktivierung, neue Zielgruppe) und zur Einführung des „Jugendcoaching“ umgesetzt.

 

In Summe wurden 13 Projekte, 6 Studien und 44 Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit finanziert und erfolgreich umgesetzt!

 

Der TEP Salzburg hat die Umsetzung und Implementierung von Gender Mainstreaming (GM) als „best-practice-Modell“ wie folgt realisiert:

 

Verankerung von GM im TEP Salzburg

  • Ständige Einbeziehung der GM-Beauftragten mit Beratungsfunktion
  • Berücksichtigung von GM bei Vergabe und Umsetzung aller Maßnahmen und Projekte. So wurden Frauen und Mädchen im Sinne des Querschnittsansatzes von GM in allen Maßnahmen implizit als Zielgruppe angesprochen.

 

Gezielte Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern am Salzburger Arbeitsmarkt, wie z.B.

  • Internet-Service-Seite „arbeiten-in-salzburg.at„: Informationen zum Thema Frau und Arbeitsmarkt in Salzburg
  • TEP-Studie „Salzburger Leitbild für Chancengleichheit von Frauen und Männern“
  • Kommunikationskampagne für Chancengleichheit als Wirtschaftsfaktor in Salzburg: „Frauen stärken – Regionen stärken!“

 

 

 

Auftraggeber

Land Salzburg, Abteilung 3/03, Soziales

 

Laufzeit

Jänner 2007 – Dezember 2013

 

 

 

Infobox
Kontakt
Mag.ᵃ Renate Divitschek

Mag.a Renate Divitschek

Geschäftsführung

+43 699 144 52 641

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