„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – dieses altbekannte Sprichwort mag wohl die Essenz all jener Tipps wiedergeben, die uns Frau Assadian im Online-Workshop Thema „Storytelling“ nähergebracht hat.
Durch Tipps zur stilistischen Gestaltung angeregt, können wir zunächst einmal unsere eigenen Texte und sprachlichen Interaktionen unter die Lupe nehmen: Womit erwecke ich Interesse? Welche Worte treffen punktgenau das Erleben und die Bedürfnisse der Adressat*innen? Wie kann ich mit Stories den Nutzen meines Angebots für Kund*innen greifbar und spannend machen?
Doch waren es nicht nur die Anstöße, wie wir grundsätzlich Inhalte anschaulich, bildhaft und gut verständlich vermitteln können, letztlich war es dieses Thema, das (jedenfalls meine persönliche) besondere Neugier geweckt hat: Die Expansion der Social Media-Welten hat unsere Sprache mitgerissen und verändert. Wir sind herausgefordert uns in einer digitalisierten Welt zu orientieren, in der neue Begriffe entstehen und Informationen mehr denn je knapp, klar und eindrucksvoll sein müssen, um in der Vielfalt wahrgenommen zu werden und zu bewegen.
Für Unternehmen, so Frau Assadian, bedeutet das, ihre „Corporate Language“ einer Überprüfung zu unterziehen und sich mit neuem Blick auf die Suche nach dem passenden Outfit für einen authentischen und zeitgemäßen “Look“ zu begeben. Dafür lohne es sich, als Beobachter*innen durch virtuelle Landschaften zu reisen – mit dem Ziel vor Augen, die Geschichten jener zu erfassen, die wir erreichen wollen und mit der Absicht im Gepäck, ein Gespür für deren sprachliches Sensorium zu entwickeln.
Wenn wir wissen, was die anderen berührt, bewegt, beängstigt, haben wir die Bausteine für unsere Stories – Stories, die wir schaffen, um den Wert dessen greifbar zu machen, was wir selbst zu bieten haben. Und wenn wir erkannt haben, wo die sprachlichen Antennen unserer (potenziellen) Kund*innen auf Empfang geschaltet sind, finden wir die Worte, die unsere Stories zum Leben erwecken. Damit haben wir gute Chancen gehört zu werden und dann können wir auch jene werden, mit denen man gemeinsam Lösungswege gehen will. Denn: Storytelling ist eben weit mehr als nur Geschichtenerzählen.
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