Das produzierende Unternehmen mit 20 Mitarbeitenden wird in zweiter Generation geführt und ist auf professionellen Pflanzenschutz spezialisiert. Im Zuge seiner Weiterentwicklung plante das Unternehmen den Umstieg auf ein neues Warenwirtschaftssystem, um Arbeitsprozesse umfassend zu digitalisieren. Ziel war es, mehr Transparenz zu schaffen, Abläufe klar zu strukturieren und damit langfristig die Effizienz und die Arbeitsfähigkeit des Teams zu sichern.
Im Rahmen einer Standortbestimmung wurden insbesondere Herausforderungen in der Arbeitsgestaltung sichtbar. Es galt, bestehende Abläufe transparent zu machen und die Mitarbeitenden aktiv in den digitalen Transformationsprozess einzubinden.
Im ersten Schritt wurde gemeinsam mit den Mitarbeitenden ein umfassendes Praxishandbuch aller Unternehmensabläufe erarbeitet. Dieses unterstützt die Vertretung bei Ausfällen, reduziert Barrieren bei der Nutzung des EDV-Systems und sorgt für eine einheitliche Wissensbasis. Besonderes Augenmerk legten wir darauf, die Diversität im Team zu berücksichtigen: Die Prozesse und Arbeitsschritte wurden altersgerecht und verständlich aufbereitet.
Darauf aufbauend haben wir die Einführung des neuen Warenwirtschaftssystems begleitet. Durch die aktive Beteiligung aller Mitarbeitenden konnte eine breite Akzeptanz für den digitalen Wandel geschaffen werden. Gleichzeitig entstanden im Prozess innovative Ideen, beispielsweise die Entwicklung eines firmeneigenen Webshops.
Die gemeinsame Analyse der Arbeitsprozesse führte zu einem Abbau von Barrieren zwischen den Mitarbeitenden und stärkte das Verständnis für die Aufgaben und Abläufe in den verschiedenen Abteilungen. Das Praxishandbuch trug wesentlich dazu bei, das Schnittstellenmanagement zu verbessern. Die klare und strukturierte Darstellung der Anforderungen ermöglichte eine gezielte Anpassung des bestehenden ERP-Systems.
Der zentrale Erfolgsfaktor war die konsequente Einbindung der Mitarbeitenden: Gemeinsam wurden Arbeitsschritte sichtbar gemacht, Schnittstellen identifiziert und Transparenz geschaffen. So konnte nicht nur die interne Zusammenarbeit gestärkt, sondern auch die Anforderungen an das neue digitale System präzise definiert werden. Das ermöglichte eine schnelle und passgenaue Umsetzung der Systemanpassungen.