Optionen Barrierefreiheit FarbeStandard-LayoutVereinfachtes Layout
bewusst anders beraten Wir von bab für Sie.
Zu unseren offenen Stellen
Hauptinhalt

Steirischer Handwerksbetrieb

Digitales Mindset aufbauen

Ein familiengeführter Rauchfangkehrerbetrieb, spezialisiert auf die Wartung und Sicherheit von Heizsystemen, stand vor Herausforderungen, die viele Handwerksbetriebe kennen: Die Belegschaft wird älter, Nachwuchs ist schwer zu finden, und wertvolles Erfahrungswissen droht mit dem Ausscheiden langjähriger Mitarbeiter*innen verloren zu gehen. Gleichzeitig wächst der Druck, digitaler zu werden – ohne dass klar ist, wie das konkret aussehen soll und ob die Mitarbeitenden diesen Weg mitgehen.

 

Das Unternehmen wollte Digitalisierung nicht von oben verordnen, sondern als gemeinsame Haltung entwickeln. Im Rahmen der Demografieberatung Digi+ wurde genau das möglich: eine positive Einstellung zu neuen Technologien zu fördern, Berührungsängste abzubauen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die im Arbeitsalltag des Betriebs wirklich funktionieren – vom Lehrling bis zur Geschäftsführung.

 

 

 

Unsere Beratungsergebnisse zusammengefasst

 

Zu Beginn stand eine gemeinsame Standortbestimmung, um festzustellen, wie der Betrieb zur Digitalisierung steht – nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch mit Blick auf Haltung, Veränderungsbereitschaft und Generationendynamik. Auf dieser Basis wurden in Fokusgruppen und Workshops konkrete Maßnahmen entwickelt.

 

In der anschließenden Umsetzungsberatung standen drei Themenfelder im Mittelpunkt:

  1. Entwicklung einer alter(n)ssensiblen Digi-Strategie,
  2. gezielter Aufbau von Wissen und Kompetenzen sowie
  3. Umsetzung von konkreten Use-Cases, die den Arbeitsalltag erleichtern.

 

Im Zentrum stand dabei die Frage: Wie wird ein digitales Mindset zur gemeinsamen Selbstverständlichkeit? In den Use-Cases wurde bewusst generationenübergreifend gearbeitet: Lehrlinge, erfahrene Kolleg*innen und die Geschäftsführung arbeiteten gemeinsam an konkreten digitalen Lösungen. Die aktive Einbindung aller war dabei der eigentliche Hebel.

 

Praxisnahe Schulungen, Peer-Learning und der bewusste Einsatz von Digitalisierungs- und KI-Tools im Alltag bauten Berührungsängste Schritt für Schritt ab. So wurden Arbeitsschritte mit Audio- und Videoaufnahmen dokumentiert und mit KI-Unterstützung für die Wissenssicherung weiterverarbeitet.

 

Ein Lehrling und ein erfahrener Mitarbeiter, die gemeinsam ein Video über den Arbeitsalltag von Rauchfangkehrer*innen für Social Media erstellen – solche konkreten Erlebnisse veränderten die Stimmung. Aus „Schaffen wir das?“ wurde „Wir schaffen das.“

 

Am Ende des Prozesses war Digitalisierung kein Projekt mehr mit Anfang und Ende – sondern Teil der Arbeitsweise des Betriebs geworden.

 

 

 

Feedback Betrieb

 

„Wir wissen nun, dass wir alle mitnehmen müssen, wenn wir Digitalisierung und KI erfolgreich umsetzen wollen. Lehrlinge, erfahrene Kolleg*innen und die Geschäftsführung müssen gemeinsam an einem Tisch sitzen und die Lösung entwickeln.“

 

 

 

Wie ist diese Beratung gelungen?

 

Der Schlüssel lag in der konsequenten Beteiligung aller Ebenen – von der Geschäftsführung bis zu den Lehrlingen. Dadurch entstanden Lösungen, die im Betrieb die tägliche Arbeit erleichtern, Spaß machen und von der Belegschaft getragen werden.
Der generationenübergreifende Ansatz war dabei besonders wertvoll: Erfahrung und digitale Offenheit ergänzten sich, statt gegeneinander zu stehen. So wurde nicht nur ein digitales Mindset entwickelt – es wurde zugleich das Fundament für nachhaltigen Wissenstransfer und eine zukunftsfähige Personalentwicklung gelegt.